Verlagstätigkeit
Januar/Februar 2012:
gerade erschienen als eBook-PDF, eBook-ePub und Mobipocket
UP2DATE das Brevier zur Gestaltung von Zeitschriften
100 Seiten · 34 farbige Abbildungen · 11,5 x 18 cm · € 9,99 · ISBN 978-3-941695-09-2/ISBN 978-3-941695-42-9/ISBN 978-3-941695-43-6
Dieses kleine Buch weist Ihnen den Weg zur Gestaltung von Zeitschriften. Ausgehend vom Allgemeinen und Grundsätzlichen über die gestalterischen Inhalte von Zeitschriften geht es über zum Besonderen von Zeitschriften, nämlich den einzelnen Zeitschriftentypen.
Das Buch erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es ist ein Brevier, eine kurze Zusammenfassung der mir am wichtigsten erscheinenden Inhalte bei der Gestaltung von Zeitschriften. Es ist machmal nur eine Momentaufnahme meiner Erfahrungen als freier Mitarbeiter in Verlagen oder bei der Tätigkeit in meinem eigenen Büro. Im Grunde hätte ich darüber auch einen Roman schreiben können. In dieser hier vorliegenden Form erschien es mir aber adäquater.
Ich greife bei der Darstellung von Beispielen auf eigene Arbeiten zurück, die in meiner 18-jährige Tätigkeit als Grafik-Designer entstanden sind. Sei es in einem Team von Grafikern oder als „Einzelkämpfer“. Zwei Arbeiten hat mein Kollege Jean-Pierre Ritler beigesteuert. Das Besondere an den Zeitschriftenbeispielen ist auch, dass alle mit der Layoutsoftware QuarkXPress gestaltet wurden. Die Beispiele dokumentieren nur eine Möglichkeit des jeweiligen Zeitschriftentyps im breiten Spiegel der (inter)national erscheinenden Zeitschriften. Es ließen sich viele andere Beispiele anführen. Aber das würde dieses kleine Buch nicht mehr zu einem kurzen Ratgeber werden lassen. Der Schwerpunkt des Buches liegt auf dem zweiten Teil über Zeitschriftentypen, die mit zahlreichen farbigen Abbildungen dargestellt und erläutert werden.
Pressestimmen:

QuarkXPress Newsletter
Buchtipp: Up2date das Brevier zur Gestaltung von Zeitschriften
„Dieses Buch weist den Weg zur Gestaltung von Zeitschriften. Ausgehend vom Allgemeinen und Grundsätzlichen über gestalterische Inhalte von Zeitschriften geht es über zum Besonderen von Zeitschriften, nämlich einzelne Zeitschriftentypen. Das Buch erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Der Autor Thomas Biedermann teilt in einer Momentaufnahme seine Erfahrungen als freier Mitarbeiter in Verlagen oder bei der Tätigkeit in seinem eigenen Büro mit. Der Schwerpunkt des Buches liegt auf dem zweiten Teil über Zeitschriftentypen, die mit zahlreichen Beispielen dargestellt und erläutert werden.“
Gavin Drake, VP Marketing Quark, QuarkXPress Newsletter, 29.03.2012
Designers Allerlei
Juli 2009 · Broschur · 148 Seiten · viele Abbildungen · 11,5 x 18 cm · € 12,90 · ISBN 978-3-9806256-5-4
Das Buch ist eine Anthologie aus dem Berufsalltag im Grafik-Design. Es enthält keine umfassende Darstellung aller anfallenden Tätigkeitsbereiche was bei dem Umfang des Buchs auch nicht möglich wäre , sondern einige wenige, aber wichtige Themen daraus.
Die einzelnen Aufgabengebiete aus dem Arbeitsalltag sind sehr ausführlich und gut aufgearbeitet. Ich konnte für das Buch zwei Druckvorstufen-Fachleute gewinnen, Georg Obermayr und Manfred Dechering, die jeweils ein Kapitel beisteuerten. Ein drittes Kapitel ist von dem 2003 verstorbenen ZEIT-Journalisten Hanno Kühnert. Die restlichen fünf Kapitel stammen aus meiner Feder.
Das Buch ist eine sehr gute Fachlektüre, um einen kleinen Einblick in den Beruf des Designers zu gewinnen und eignet sich besonders für Schüler vor dem ersten Schulabschluss, Auszubildenden in Design-Berufen und Studenten der verschiedenen Hochschulen.
Pressestimmen zu dem Buch auf meiner Verlagswebsite Buch-Schmie.de.
Vorankündigung für Sommer 2012
Design-Box: Fünf Design-Bücher in einer kartonierten Box
Zu einem um 50 % verminderten Preis als alle fünf Bücher einzeln: € 29,90 · ISBN 978-3-9806256-6-1
Alle fünf Bücher zu Design, Grafik, Typografie, Layout und Ratgeber zusammen in einer Design-Box:
- „Designers Allerlei“
- „Betrachtungen zu Grafik-Design“
- „Betrachtungen zur Typografie“
- „UP2DATE“
- „Ratgeber für Design-Aufträge“
Ein kompletter Workaround zum Thema Design.
Vorankündigung Sommer 2012, 2. Auflage, um 8 Seiten erweitert
Fritz Maroni – Betrachtungen zur Psyche
Broschur · 96 Seiten · 11,5 x 18 cm · € 11,90 · ISBN 978-3-941695-41-2
Seit 28 Jahren leide ich an einer Angst- und Zwangsstörung. In diesem Buch berichte ich über meine Erkrankung. In kurzen, anekdotischen Zusammenfassungen und Themen, die mir für die Betrachtung einer psychischen Erkrankung am geeignetsten erscheinen. Ich schildere, wie ich mit der Krankheit umgehe und mit meinem Leben klar komme oder manchmal auch nicht.
Aus dem Inhalt:
Vorwort / Einleitung / Angst- und Zwangsneurose / Psychoanalyse / Ambulante Psychotherapien / Psychosomatische Medizin / Stationäre Therapien / Familienverhältnisse / Es Ich Überich / Psychiater / Medikamente / Aggressionen / Glaube / Sexualität / Intellekt / Problemlösungen / E-Mail an eine Bekannte
Einleitung:
„Augen sind die Schnittstelle zu unserem Inneren. Der Blick in das Auge unseres Gegenüber eröffnet einen Blick in seine innere Welt, denn durch die Linse hindurch ist die Netzhaut sichtbar. Diese ist direkt über den Sehnerv mit dem Gehirn verbunden. Einige Wissenschaftler sind sogar der Meinung, dass die Netzhaut ein Teil des Gehirns darstellt. Augenbewegungen, Stellung der Augenbrauen und Mimik drücken Empfindungen direkt aus. Sie zeigen die Innenwelt unseres Gegenübers. Diese Bewegungen erfolgen unbewusst und können nicht direkt beeinflusst werden. Weder Schminke noch Training würden es ermöglichen, mit unseren Augen etwas anders auszudrücken als das, was wir spüren, empfinden oder vorhaben. Wir können durch eine tiefen Blick in die Augen einer anderen Person deren augenblickliche emotionale Lage erkennen und manchmal sogar Lüge von Wahrheit unterscheiden.“
Tomaschowski, Franz, Sehen und urteilen, Desktop Dialog, 12/2012, Eckenroth, S. 31
Stellen Sie sich jetzt vor, Sie erleben es die ersten 20 Jahre Ihres Lebens zuhause als Kind und Jugendlicher, dass Sie Ihrer Mutter etwas erzählen, sie aber mit etwas völlig anderem antwortet. Und auch noch beim Reden von einem Thema zum anderen Thema, das nicht zusammenhängt damit, springt. Sie schauen sie an und in die Augen und Sie denken sich, „Das meint sie nicht, was sie sagt, sie will etwas anderes sagen, aber was will sie sagen?“ Und dass sie somit lügt. Dann kommt die PANISCHE ANGST. Na ja, lügt nicht direkt, aber es ist nicht echt, nicht authentisch, falsch … Ich war dabei früher verunsichert, verwirrt, ohnmächtig, aber auch wütend und habe sie gehasst. Ein ganzes Bündel und ein Mischmasch aus Gefühlen.
Heute kann ich jemanden nochmals ansprechen und ihn fragen, „Das hast Du doch jetzt nicht ernst gemeint, oder? Was wolltest Du denn wirklich sagen?“. Aber was macht ein 23 Jahre altes Kind, das damit konfrontiert ist und damit aufwächst? Und die Mutter würde felsenfest behaupten, dass sie das wirklich gemeint hat. Und dann schauen Sie ihr wieder in die Augen und sehen, sie hat es wieder nicht echt gemeint. Was machen Sie dann? Das ist die Ursache meiner Angst. Und leider übertrage ich diese Erfahrung auf alle anderen Menschen, vor allem eben auf Frauen …
Als Kind war ich da völlig überfordert. Meine Psyche hat dann irgend wie reagiert, „hat den Deckel draufgemacht“ und ich habe es überlebt, konnte zur Schule gehen und sogar Abitur machen …
Aber ich brauchte zehn stationäre und drei ambulante Therapien, um dahin zu kommen, wo ich heute bin … Und was ich über die Ursachen und die Krankheit weiß.
Ich bin heute manchmal immer noch damit überfordert, weil ich natürlich unbewusst bei jedem anderen Menschen das genauso erwarte, wie ich es bei meiner Mutter erlebt habe. Und ich weiß manchmal kein Mittel, wie ich mir versichern oder es merken kann, dass jemand anderes echt ist und auch das sagt, was er wirklich meint …
Meine Mutter lebt ja noch, sie ist mittlerweile über 80 Jahre alt. Ich werde ihr ab sofort, wenn sie mich anruft, eine Bedingung stellen: Ich rede nur noch mit mir, wenn sie echt und authentisch ist Sonst rede ich nicht mit ihr. Sie reißt sich seit 48 Jahren zusammen und funktioniert nur noch wie ein Roboter. Ich weiß gar nicht, wie meine Mutter wirklich ist, wie sie echt ist. Das weiß ich nicht. Ich kenne meine Mutter gar nicht richtig. Ich habe mein ganzes Leben lang Angst gehabt, das reicht irgend wann. Also: Entweder echt und authentisch, oder ich lege auf und rede nicht mit ihr.